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Mitglieder

Foto: Adi Ardelean

Adrian Ardelean

Seit wann bist du Mitglied beim FunkForum? – Gründungsmitglied, seit 2002

Wie bist du zum Verein dazu gestoßen? – Als Journalist der deutschen Sendungen bei RTV Arad wurde ich zum ersten Treffen der deutschsprachigen Journalisten 2001 eingeladen, dann wurden die Grundlagen des FunkForums gelegt.

Was arbeitest du und wo liegt dein Schwerpunkt in deinem Beruf? – Ich arbeite als Hörfunkjournalist für die deutsche Sendung bei Radio Temeswar, einem Regionalsender der Rumänischen Rundfunkgesellschaft (seit 2003) sowie als Videojournalist für die deutsche Sendung Akzente im TVR1, dem Rumänischen Fernsehn (seit 2014). Schwerpunkte meiner Arbeit bilden die deutschen Gemeinschaften in West-Rumänien und deren Tätigkeiten in all möglichen Bereichen.

Was macht dir im Bereich Journalismus und Kommunikation besonders Spass? – Land und Leute kennenlernen, Hintergründe erfahren, bei Events und Happenings dabeisein und darüber auch dener Menschen erzählen, die nicht dabei sein konnten, die Realität weiter vermitteln.

 

 

Foto: Christina Arnold

Christina Arnold

Ich bin Christina Arnold, ich bin seit 1999 feste Mitarbeiterin der Deutschen Readktion in Fünfkirchen, wo ich als Radiojournalistin begonnen habe, ich arbeite auch für die Neue Zeitung (Wochenblatt der Ungarndeutschen), inzwischen arbeite ich auch für die ungarndeutsche Fernsehsendung Unser Bildschirm. Seit dem Beginn bin ich beim Funkforum mit dabei, und diese Zusammenarbeit war immer sehr bereichernd für mich und auch für die Ungarndeutschen Sendungen.

Durch die Bekanntschaft von der Fünkirchener Redaktion mit Temeswarer Kollegen und durch ein Treffen in Temeswar bin ich zum ersten mal mit den rumäniendeutschen Kollegen zusammengekommen.

Es macht mir sehr viel Freude deutsche Ortschaften im Land zu besuchen, immer wieder neue Leute kennenzulernen und sowohl die Ähnlichkeiten als auch die Charakteristika der einzelnen Orte, Menschen und Gruppen zu suchen.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Frank Fischer

Visitenkarte Frank Fischer (Budapest)

Hallo liebe Freundinnen und Freunde da draußen!

Ich bin Frank Fischer, wohne seit 21 Jahren im Budapester Teil der Donauinsel Csepel, also im XXI. Bezirk der ungarischen Hauptstadt. Geboren wurde ich an einem klirrend kalten Freitagabend im Januar des Jahres 1960 in einem Vorort von Berlin, DDR.

Über verschiedene berufliche Stationen – darunter als Straßenbahnfahrer – sowie ein Theologiestudium in Jena und Göttingen kam ich im Herbst 1992 während eines Auslandssemesters in Finnland zum Journalismus. Ich ließ Studium Studium sein und arbeitete fortan bis 2000 als Redakteur beim deutschsprachigen Dienst der finnischen Rundfunkgesellschaft Yleisradio in Helsinki. Bei Radio Finnland lernte ich das für den Beruf nötige Handwerkszeug, und zwar von der Pike auf nach dem Motto „learning by doing“.

Nach meinem Umzug nach Budapest im Mai 2000 konnte ich weiterhin zumindest teilweise journalistisch tätig sein, und zwar als Autor, später auch als Chef vom Dienst der deutschsprachigen Wochenzeitung Pester Lloyd. In meiner Funktion als PL-Journalist nahm ich im März 2001 am ersten Treffen deutschsprachiger Radio-Redakteurinnen und -Redakteure aus Rumänien und Ungarn in Temeswar teil, der Keimzelle des heutigen Medienvereins Funkforum. Mit anderen Worten: Ich durfte von Anfang an dabei sein (worauf ich auch ein bisschen stolz bin).

Seit dem wirtschaftlich bedingten Aus des Pester Lloyd im Mai 2009 bin ich weitgehend freiberuflich tätig, arbeite aber regelmäßig für BudaPost, eine an sechs Tagen der Woche erscheinende deutschsprachige Onlinepresseschau. Dieses Tun hat leider nicht mehr sehr viel mit Journalismus gemein, sondern eher etwas mit dem Übersetzen vorgegebener Texte. Doch immerhin bin ich auch heutzutage noch mehr oder weniger regelmäßig in Budapester Studios zur Aufnahme deutschsprachiger Texte anzutreffen (Foto vom März 2021). Und – nicht zu vergessen – bin ich als die „Stationsstimme“ sowohl von Radio Temeswar als auch des deutschsprachigen Nationalitätenprogramms des ungarischen Rundfunks Magyar Rádió in Fünfkirchen zu hören.

 

 

 

Florian Kerzel

Mein Name ist Florian Kerzel, ich bin im September 2016 als ifa-Kulturmanager zum FunkForum gekommen und wurde dann im November 2016 bei der Mitgliederversammlung auch offiziell als Mitglied aufgenommen. Das bin ich auch nach meiner Zeit als Kulturmanager gerne geblieben. Momentan arbeite ich nicht mehr im Journalismus, sondern als ifa-Regionalkoordinator für das Entsendeprogramm. Auch zuvor war ich primär als Organisator (zum Teil aber auch als Trainer) für Journalismus-Jugendprojekte zuständig. Ich habe jedoch in meinen drei Jahren beim FunkForum auch viele eigene Radiobeiträge erstellt und dabei einiges gelernt. Daher fühle ich mich beim Radio medial am ehesten „zu Hause“. Dort fand ich es immer am spannendsten, interessante Geschichten und Menschen durch die Arbeit kennenzulernen. Aber auch die Möglichkeit experimentieren zu können. Sehr viel Spaß gemacht haben mir Projekte, bei denen wir auf radiojournalistische Elemente aufgebaut haben, die aber mehr als „klassische“ Radiobeiträge zum Ziel hatten: Zum Beispiel Audio-Walks und Audio-Stadtführungen. Ich finde es toll, dass das FunkForum auch solche Initiativen unterstützt.

 

 

 

Foto: Imola Macavei

Imola Macavei 

Hallo, ich bin Imola Macavei, geboren Schupiter am 6. November 1966 in Sächsisch-Regen (Reghin), besuchte deutsches Gymnasium, danach rumänisches Lyzeum in meiner Geburtsstadt, studierte Sprachwissenschaften – Rumänisch-Englisch an Hochschulen in Neumarkt (Târgu-Mureș) und Klausenburg (Cluj-Napoca), sodann Master-Abschluss in Projektmanagement in Neumarkt am Mieresch und unterrichtete an verschiedenen deutschen Schulen in Sächsisch-Regen und in Neumarkt. Seit 1990 freie Mitarbeiterin bei den deutschen Sendungen von Radio Rumänien Neumarkt, ab 1991 Reporterin und ab 2000 Redakteurin. Im selben Jahr entstand die Idee zur Gründung eines Vereins deutscher Journalisten als uns Peter Kratzer, der damalige ifa-Regionalkoordinator, unsere Redaktion in Neumarkt besucht hatte. Ein Jahr darauf wurde ein Treffen deutschsprachiger Journalisten in Temeswar (Timișoara) veranstaltet, wo ich auch teilgenommen habe und mit dieser Gelegenheit wurde das FunkForum 2001 gegründet, so dass ich seit den Anfängen auch Mitglied bin.

Bei der deutschen Redaktion von Radio Rumänien Neumarkt gibt es Personalmangel, da wir nur zwei Angestellte sind, keine Mitarbeiter und/oder Korrespondenten. Wir senden täglich von Montag bis Samstag Nachrichten und die Sendung Abendmagazin zwischen 21 und 22 Uhr mit Wiederholung zwischen 1-2 Uhr auf den Frequenzen der Mittelwelle: 1323 KHz – Neumarkt (Targu Mures), 1197 KHz – Kronstadt (Brașov),  1593 KHz – Miercurea Ciuc sowie auf Ultrakurzwellen: 106,8 MHz und 96 MHZ. Die Woche ist in zwei geteilt und ich bin für die erste Hälfte der Woche verantwortlich. Montag steht die Kulturrubrik mit Kulturnachrichten dran, Dienstag die Rubrik Menschen bei uns und Mittwoch Politik und Soziales, wo immer Interviews und Reportagen zu den wichtigsten Ereignissen gesendet werden. Ausserdem enthält unser tägliches Abendmagazin die Rubriken: Kalenderblatt und Tagesthema. Ja, und seit der Pandemie habe ich von Montag bis Mittwoch eine religiöse Rubrik, die Radio-Andacht heisst, eingeführt, wo Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch Seelsorgerinnen, Vikare, werdende Theologen und sogar unser Bischof eine Abend-Andacht für unsere Zuhörerschaft vorbereiten.

Mir gefallen sehr die Menschen, so wie sie sind, die Tiere, die Natur und die Wahrheit und deswegen mag ich am besten Gespräche zu führen und Reportagen zu basteln, wo eigentlich auch meine Schwerpunkte liegen. Als Journalistin fühle ich mich wie ein Glückskind Mitglied im Verein FunkForum zu sein sowie bei Radio Rumänien Neumarkt arbeiten zu dürfen und unseren Zuhörerinnen und Zuhörer die Welt durch’s Mikrophon zu zeigen.

 

Foto: Hannelore Neurohr

 Hannelore Neurohr

Kaum zu glauben, aber es ist schon 20 Jahre her, seitdem wir das Funkforum gegründet haben. Anfangs war der Verein für deutschsprachige Radioredaktionen aus Rumänien, Ungarn und Serbien gedacht. Toll, dass im Laufe der Jahre die Kollegen von den deutschsprachigen TV- und Printmedien zugestoßen sind, so dass wir heute vom Medienverein Funkforum mit einer eigener Online-Plattform sprechen können.

Zur Deutschen Sendung von Radio Temeswar habe ich gleich nach meinem Hochschulabschluss 1990 gefunden. Ich hatte somit die Chance, die Entwicklung des Temeswarer Hörfunks mitzuerleben.Vor allem die Technik hat unsere Arbeit total verändert. So macht alles viel mehr Spass.

Als Redakteur eines kleinen Radioteams darf man überall mitmischen, sei es bei der Erstellung von verschiedenartigen Beiträgen, Moderation, Gestaltung von Sendungen, Musikauswahl, Recherche, Themenauswahl, Aufzeichnungen bei Veranstaltungen und Events, bei technischer Bearbeitung und Konzeption vollständiger Sendungen. Außerdem erreicht man viele Menschen und lernt viele interessante Menschen kennen. Und das finde ich super. Es macht die Arbeit spannend, vielseitig und kreativ.

 

 

 

 

 

Foto: Cynthia Pinter

Cynthia Pinter

Mein Name ist Cynthia Pinter und ich bin seit 2003 in der deutschen Presse in Rumänien tätig, zuerst bei der Tageszeitung „Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien“ (ADZ) Lokalredaktion Hermannstadt, und seit 2008 beim Wochenblatt „Hermannstädter Zeitung“. Ich bin für die Kinderseite „Juniorecke“ zuständig, schreibe am liebsten über die Kultur- und Sportveranstaltungen im Raum Hermannstadt und mache die Korrekturen und die Webseite der Hermannstädter Zeitung. Journalistin zu sein, ist mein Traumjob. Die immer neuen Themenbereiche, unendlich viele unterschiedliche Menschen treffen, dort  sein, wo etwas geschieht, wo Geschichte geschrieben wird, und zu dem Erhalt der deutschen Sprache in Rumänien beitragen – all das hat mich dazu bewogen, diesen Weg zu gehen.

Zum Funkforum kam ich durch Adi Ardelean ungefähr im Jahr 2010 und ich bereue diese Entscheidung nicht. Die vielen Treffen und der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus der deutschen Medienlandschaft sowie die Workshops zum Thema Journalismus waren und sind eine Bereicherung für mich.